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Datenbank zum deutschen und europäischen Wirtschaftsrecht

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Europäische Zentralbank

Abkürzungen: EZB

Hintergrund

Die EZB ist eine im Rahmen der Europäischen Wirtschafts- und Währungsunion errichtete Währungsbehörde für die Mitgliedstaaten der Europäischen Währungsunion mit Sitz in Frankfurt am Main. Die EZB bildet mit den nationalen Zentralbanken der 27 EU-Mitgliedstaaten das Europäische System der Zentralbanken (ESZB), und mit den 17 nationalen Zentralbanken des Euro-Währungsgebiets das Eurosystem.

Aufgaben und Ziele

Die Aufgaben und Ziele der EZB werden unter anderem im 1992 in Maastricht geschlossenen Vertrag über die Europäische Union (auch Vertrag von Maastricht) geregelt. In der Satzung des ESZB und der EZB, die dem oben genannten Vertrag als Protokoll beigefügt ist, werden sie im Einzelnen erläutert. Das vorrangige Ziel ist die Gewährleistung der Preisniveaustabilität in der Eurozone. Weiteres Ziel ist die Unterstützung der Wirtschaftspolitik mit dem Ziel eines hohen Beschäftigungsniveaus und dauerhaften Wachstums, soweit dies ohne Gefährdung der Preisstabilität möglich ist.

Die grundlegenden Aufgaben finden sich in Artikel 105 Absatz 2 des Vertrages:

  • Festlegung und Durchführung der Geldpolitik
  • Durchführung von Devisengeschäften
  • Verwaltung der offiziellen Währungsreserven der Mitgliedstaaten
  • Versorgung der Volkswirtschaft mit Geld, insbesondere die Förderung eines reibungslosen Zahlungsverkehrs

Die EZB hat darüber hinaus weitere Aufgaben:

  • Genehmigung der Ausgabe des Euro-Papiergeldes, die Ausgabe selbst erfolgt durch die nationalen Zentralbanken
  • Aufsicht über die Kreditinstitute und Kontrolle der Finanzmarktstabilität
  • Beratung der Gemeinschaft und nationaler Behörden, Zusammenarbeit mit anderen internationalen und europäischen Organen

Um sachgerecht und effizient arbeiten zu können, soll die EZB unabhängig von politischer Einflussnahme sein.

 

Quellen:

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