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Datenbank zum deutschen und europäischen Wirtschaftsrecht

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CELOS

Jean-Monnet Chair

Mit Wirkung zum 1.9.2005 wurde Professor Dr. Möllers von der Europäischen Kommission ein Jean Monnet Chair verliehen. Die „Action Jean Monnet“, die den Namen des „Vaters der Europäischen Integration“ trägt, wurde von der Europäischen Union im Jahr 1990 aufgelegt. Das Programm dient der Förderung von Hochschulprojekten zur Verbreiterung des Wissens und des Verständnisses um die Europäische Union weltweit.


Vita Jean Monnet (1888 – 1979)

Geboren im Jahr 1888 im französischen Cognac, begann Jean Monnet seine politische Karriere im Jahr 1920 als Stellvertretender Generalsekretär des Völkerbunds. Es folgten Tätigkeiten als Wirtschaftsberater in China, Polen und Rumänien. Während des Zweiten Weltkriegs wirkte Jean Monnet u.a. als Präsident des Ausschusses zur Koordinierung der Kriegsproduktion von Frankreich und Großbritannien. Im Jahr 1946 wurde er Leiter des neueingerichteten Planungsamts der französischen Regierung. In dieser Eigenschaft entwickelte er den Plan, die westeuropäische Schwerindustrie zusammenzuschließen. Aus diesem Plan, der am 9. Mai 1950 als „Schuman-Plan“ der Öffentlichkeit vorgestellt wurde, erwuchs die Europäische Gemeinschaft für Kohle und Stahl (EGKS, Montanunion) – die Geburtsstunde der Europäischen Integration!
Von 1952 bis 1954 war Jean Monnet der erste Präsident der „Hohen Behörde EGKS“. Er gilt als „geistiger Vater der Europäischen Gemeinschaften“. Zu seinen zahlreichen Auszeichnungen gehören der Karlspreis der Stadt Aachen, die Friedensmedaille der USA und die Ernennung zum „Ehrenbürger Europas“. Seine Gebeine ruhen neben denen von Voltaire, Rousseau und Victor Hugo in der Krypta des Panthéon in Paris.